2026.3
Release-Datum: 30.09.2026
Mit Release 2026.3 erscheint der BMA Mobile v3. Weitere Neuerungen für die BMA-Familie sind die lokale Gerätekonfiguration, Unterstützung für Quido 2/32 und verbesserte Erkennungsmodelle.
Im Control Center lassen sich Geräte-Updates planen und Monitoring-Alarme erstellen – direkt über die Geräteliste. Administratoren können Benutzern und Betrachtern jetzt gezielt Zugriff auf einzelne Gerätegruppen gewähren.
BMA-Familie
Lokale Gerätekonfiguration
Mit der lokalen Gerätekonfiguration können Event-Trigger und Regeln direkt auf dem Gerät konfiguriert werden, ohne dass eine Verbindung zum Control Center erforderlich ist. Wenn keine Internetverbindung verfügbar ist, kann das Servicepersonal ein Service-Notebook über ein Ethernet-Kabel direkt mit dem Gerät verbinden und über die Serviceoberfläche die Konfiguration vor Ort durchführen.
Konfigurationen können lokal oder remote verwaltet werden. Lokale Konfigurationen und Konfigurationen aus dem Control Center werden synchronisiert, sodass beide Arbeitsweisen für dasselbe Gerät verwendet werden können.
Event-Trigger und Regeln direkt auf dem Gerät konfigurieren.
Die lokale Konfiguration unterstützt:
- Event-Trigger auf Basis von Crossing Lines und Regions of Interest (ROIs).
- Regeln zur Steuerung der Ausgänge des I/O-Geräts.
- Einstellungen für das I/O-Gerät: BMC (nur BMA TLC v3) oder Quido.
Die lokale Konfiguration ist auf den Anwendungsfall der adaptiven Verkehrssteuerung ausgerichtet. Einstellungen wie die MQTT-Verbindung sowie eine Anbindung über XKOPMV müssen weiterhin im Control Center konfiguriert werden.
Information
Als Software-Update für BMA TLC v3 und BMA v3 verfügbar.
Weitere Informationen zur lokalen Konfiguration im Service Interface finden Sie in den Betriebsanleitungen für BMA v3 und BMA TLC v3.
BMA Mobile v3
Der BMA Mobile v3 löst den BMA Mobile v2 ab. Er kombiniert die neue Kamera des BMA v3 mit der bewährten Akku-Box und dem Carbon-Teleskopmast.
Verbesserungen gegenüber v2:
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Längere Akkulaufzeit: ca. 7 Tage Dauerbetrieb im Sommer und 6 Tage im Winter, im Zeitplan-Betrieb ca. 10 bzw. 9 Tage.
Angaben zur Akkulaufzeit
Die Laufzeitangaben für v3 setzen eine jahreszeitabhängige IR-Nutzung und die volle Nennkapazität des Akkus voraus. Im Zeitplan-Betrieb wird von 06:00 bis 10:00 und von 15:00 bis 19:00 gemessen; dazwischen bleibt das Gerät im Standby. Die tatsächliche Laufzeit hängt von den Einsatzbedingungen und der Konfiguration ab.
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Erfassungsreichweite bei geeigneter Ausrichtung: Pkw bis zu 40 m und Lkw bis zu 60 m.
- Einfachere Einstellung des Neigungswinkels direkt an der Halterung, ohne das Gerät zu öffnen.
- Betriebs- und Verbindungsstatus sind an außen sichtbaren LEDs ablesbar, ohne das Gehäuse zu öffnen. Das verringert das Risiko, dass bei der Statusprüfung Feuchtigkeit eindringt.
- Hartschalenkoffer zum einfachen Verstauen und sicheren Transport von BMA und Zubehör.
- Schwarze Spanngurte für eine unauffällige Montage.
Hardware-Upgrade für bestehende Systeme
Für bestehende Systeme mit BMA Mobile v2 ist ein Upgrade verfügbar. Akku-Box und Carbon-Teleskopmast können weiterverwendet werden. Die BMA-Kameraeinheit und der Stromstecker am Mast müssen ausgetauscht werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Vertriebsansprechperson.
Hinweis
Der BMA Mobile v2 wurde abgekündigt.
Die Kamera ist ausschließlich mit einem 2,7-mm-Objektiv erhältlich. Details zur Akkulaufzeit und zur Reichweite für die einzelnen Objektklassen finden Sie in der Betriebsanleitung.
Unterstützung für Quido 2/32
Die BMA-Familie unterstützt jetzt den Quido 2/32 mit 32 Ausgängen. Details zur Konfiguration und eine Liste aller unterstützten Quido-Varianten finden Sie unter IO-Verbindung.
Information
Als Software-Update für B101/B401, BMA v3 und BMA TLC v3 verfügbar.
Modell-Updates
- Traffic & Parking (Accuracy+): Verbesserte Erkennung und Lokalisierung aller Objektklassen.
- Kennzeichen: Verbesserte Erkennung und Lokalisierung mit Traffic & Parking (Accuracy+), Traffic & Parking (Standard) bei aktivierter Kennzeichenerkennung sowie ANPR Only.
- Verbesserte Vision-Quality-Modelle: Die Modelle zur Erkennung visueller Störungen wurden verbessert. Konfigurieren Sie einen persönlichen Alarm, um benachrichtigt zu werden, wenn Vision Quality Aufmerksamkeit erfordert.
Control Center
Zugriffskontrolle für Gerätegruppen
Administratoren können Benutzern und Betrachtern jetzt Zugriff auf einzelne Gerätegruppen oder Zweige der Gerätegruppenhierarchie gewähren. Der Zugriff auf eine übergeordnete Gruppe umfasst deren Geräte und alle Untergruppen. Administratoren haben weiterhin Zugriff auf alle Geräte und Gerätegruppen.
Direkter, vererbter und globaler Zugriff auf eine Gerätegruppe.
Dabei gilt:
- Neue Benutzer und Betrachter haben standardmäßig keinen Zugriff auf Gerätegruppen.
- Geräte ohne Gruppe sind über die Auswahl Ungruppierte Geräte zugänglich oder über den Zugriff auf alle Gruppen.
- Bestehende Benutzer und Betrachter behalten ihren Zugriff auf alle Geräte und Gruppen, bis ein Administrator diesen explizit ändert.
- Benutzer können Gerätegruppen in ihrem Zugriffsbereich anlegen, umbenennen und löschen sowie Geräte zwischen zugänglichen Gruppen verschieben.
- Der Zugriff auf ein Gerät richtet sich nach seiner Gruppe: Wird es in eine Gruppe verschoben, auf die ein Benutzer keinen Zugriff hat, verliert dieser Benutzer den Zugriff auf das Gerät.
Damit lassen sich beispielsweise regions- oder stützpunktbasierte Zugriffe sowie lesende Zugriffe für Städte abbilden.
Lizenzverwaltung, Benutzerverwaltung, die Verwaltung von Rollen und Zugriffen sowie die Zuweisung von Benutzern zu Gerätegruppen bleiben Administratoren vorbehalten.
Details siehe Zugriffskontrolle für Gerätegruppen.
Monitoring-Alarme erstellen und verwalten
Benutzer können Monitoring-Alarme für ausgewählte Geräte jetzt direkt über die Geräteliste erstellen, auch für Vision Quality. Auf der Seite Monitoring-Alarme können sie ihre Alarme bearbeiten oder löschen. Alarme sind persönlich: Benachrichtigungen gehen an die aktuelle E-Mail-Adresse des zugeordneten Control-Center-Benutzers statt an manuell eingetragene Empfänger. Betrachter können keine Alarme erstellen oder verwalten.
Einstellungen eines Monitoring-Alarms, einschließlich Vision Quality.
Bestehende Alarme
Bestehende Alarme wurden für Empfänger mit Control-Center-Konto in individuelle Alarme migriert. Jeder Empfänger kann seinen eigenen Alarm verwalten. Bei Empfängern ohne Konto kontaktieren wir die Organisation und stimmen gemeinsam ab, wie weiter vorgegangen wird.
Weitere Informationen finden Sie unter Monitoring & Alarme.
Geräte-Updates für Benutzer
Benutzer können Geräte in der Geräteliste auswählen und das Software-Update direkt dort planen – sofort oder für einen bestimmten Zeitpunkt. Betrachter haben weiterhin ausschließlich lesenden Zugriff und können keine Updates planen.
Geräte-Update direkt aus der Geräteliste planen.
Das Update-Statussymbol in der Geräteliste zeigt an, dass ein Update geplant ist. Beim Darüberfahren mit dem Mauszeiger werden der geplante Zeitpunkt und der Status des Updates angezeigt. Das Update beginnt, sobald der geplante Zeitpunkt erreicht und das Gerät online ist. Ist das Gerät zu diesem Zeitpunkt offline, beginnt das Update, sobald es wieder online ist.
Der Status „Update geplant“ zeigt den vorgesehenen Zeitpunkt und ob das Update bereits angewendet wurde.
Auch der Status „Update verfügbar“ zeigt an, wenn das neueste Update geplant, aber noch nicht angewendet ist.
Unterbrechung während des Updates
Das Update dauert bis zu fünf Minuten. In dieser Zeit sind Kameraverarbeitung und Event-Erzeugung unterbrochen; ereignisgesteuerte BMC-Kontakte schalten nicht. Ein geplantes Update kann weder storniert noch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Planen Sie Updates für Geräte in der adaptiven Verkehrssteuerung entsprechend. Siehe Update-Prozess.
Weitere Informationen finden Sie unter Geräte-Update.
Weitere Neuerungen
Control Center
- Regeln können jetzt auf jedes Kennzeichen aus einer konfigurierten Liste reagieren.
Beispiel: Wird ein Kennzeichen aus einer Whitelist erkannt, kann eine Regel einen Ausgangskontakt schalten, um eine Schranke zu öffnen.
Mehrere Kennzeichen in einer Regelbedingung.
- Benutzer mit der Rolle Benutzer können jetzt die Kameraeinstellungen zugänglicher Geräte ändern, beispielsweise den digitalen Zoom.
- Auf der Detailseite eines Geräts wird jetzt die zugeordnete Gruppe angezeigt.
Dokumentations-Updates
- Einstieg und Plattformübersicht: Die überarbeitete Startseite führt direkt zu Produkten, Lösungen und Anleitungen. Die neue Plattformübersicht zeigt anhand einer Grafik, wie Geräte, Control Center, Data Center und eigene Systeme zusammenarbeiten.
- Produktdokumentation: Für BMA Mobile v3 steht eine eigene Betriebsanleitung bereit. Die Dokumentation für BMA Mobile v2 und B101 bleibt unter Abgekündigte Produkte verfügbar.
- Installation und Inbetriebnahme: Die BMA-Betriebsanleitungen beschreiben die lokale Konfiguration im Service Interface und die Netzwerkanforderungen. Neue Schritt-für-Schritt-Videos zeigen die Montage von BMA v3 und BMA TLC v3 an vertikalen und horizontalen Masten.
- Control Center: Die Anleitungen wurden um Gerätegruppenzugriffe, persönliche Monitoring-Alarme, geplante Geräte-Updates und Quido 2/32 ergänzt. Sie erläutern außerdem die Berechtigungen für Kameraeinstellungen und die lokale Pufferung von Events bei Verbindungsunterbrechungen.
- Lizenzen und Datenaufbewahrung: Die Lizenzübersicht erläutert die Lizenzierung pro aktivem Kamerastream, den Funktionsumfang und die Datenaufbewahrung je Lizenztyp.
- PDF-Betriebsanleitungen: Die Anleitungen für Control Center und Data Center stehen auf den jeweiligen Übersichtsseiten zum Download bereit.
- Navigation und Korrekturen: Produktseiten und Release-Archiv wurden neu geordnet. Deutsche und englische Texte wurden sprachlich vereinheitlicht und technische Angaben präzisiert. Bilder auf deutschen Übersichtsseiten lassen sich wieder vergrößern, ohne zur englischen Seite zu wechseln.






